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Meine Wahl

Vielleicht kommt es ein bisschen komisch rüber, dass ich Physiotherapeut werden will!?! Vielleicht sollte jemand wie ich, der ein leichtes Drogenproblem hat, sich nicht gerade im Gesundheitswesen zu Hause fühlen!?!


Ich stand damals vor der Wahl: entweder ich mache was mit Computern und was im Gesundheitsbereich. Ich kaufe schon seit Jahren gebrauchte Laptops, meist auch Defekte, die ich dann wieder zum Laufen bringe und weiterverkaufe. Ich habe irgendwie ein Händchen dafür und dabei kommt auch gut was rum (irgendwie muss ich ja mein Gras bezahlen!?!) Und eine ganze Weile wollte ich das auch zu meinem Beruf machen, aber als ich gesehen hab, wie anstrengend und umfangreich das Studium dafür ist, ist meine Faulheit in mir doch größer gewesen. Durch mein Sportinteresse und meine Verletzungen beim Volleyball, kam ich dann auf die Idee, Physiotherapeut zu werden. Mein damaliger Therapeut hat mir viel darüber erzählt und mir das Ganze ziemlich schmackhaft gemacht. Allerdings ist der Umfang der Ausbildung auch nicht Ohne und ich habe mich nicht nur ein Mal gefragt, ob ich hier nicht einen Fehler mache. Zum anderen stelle ich mir die Frage, ob meine Vorliebe für das grüne Glück nicht irgendwie mit der Arbeit mit Menschen kollidieren wird!?! Ich glaube zwar nicht, dass Drogentests in Physiotherapeutischen Praxen an der Tagesordnung sind, aber Probleme können dennoch entstehen. Somit bleibt wohl nichts anderes übrig, als selbst eine Praxis aufzumachen…der Boss darf wohl auch mal einen Rauchen!!! Vielleicht nicht gerade im Pausenraum oder in einem Behandlungszimmer!

Aber wie auch immer: viele Alternativen gibt es soweiso nicht in meinem Leben. Ich bin nicht mehr der Jüngste und jetzt nochmal eine Ausbildung abbrechen und wieder etwas Neues anfangen...meine Eltern würden ausflippen und ich würde enterbt werden...wenn ich es nicht sogar schon bin???

 

2 Kommentare 19.9.11 12:58, kommentieren

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Mein normales Leben

Ich will hier auf keinen Fall, den Gebrauch von Drogen verherrlichen oder so. Ich würde auch niemanden sagen: Drogen sind gut und schön, nehme sie und die Welt ist in Ordnung! Das ist totaler Quatsch! Aber ich für meinen Teil lebe gut mit und schlechter Ohne meine Tüte am Morgen! Klar bin ich süchtig…das steht außer Frage. war ist es (noch) nicht so schlimm, dass es ohne gar nicht mehr geht und ich ausraste, wenn ich mal nichts mehr im Haus habe (was nur selten vorkommt), aber ich denke schon des Öfteren daran. Ich habe in der Regel auch immer im Blick, wann ich mir wieder was neues besorgen muss. Das kann man vorausschauend und weitsichtig oder eben süchtig nennen! Kommt immer auf den Betrachter an!
Aber eines steht fest: die Drogen bestimmen nicht mein Leben! Ich vergrabe mich nicht zu Hause, mache mir beim Kiffen Bob Marley an und schlafe zugedröhnt alleine ein! Ich habe auch Freunde, die nicht kiffen. Ich habe auch eine Freundin, ja gut, sie raucht auch mal ab und zu eine mit mir, aber ich würde nicht sagen, dass wir uns deshalb so gut verstehen. Ich glaube viel mehr, dass sie mich und meine Art zu Leben versteht und akzeptiert. Und auch wenn es der ein oder andere denkt: Nein, ich habe sie nicht zum Kiffen verleitet!!! Sie hatte schon vor mir Kontakt zu Drogen.

Ich habe auch ganz normale Hobbys! Ich treibe Sport, gehe Schwimmen und spiele Volleyball. Ich bin also im Grunde ein Typ, wie viele andere auch und nicht der typische Drogen-Junkie! Wahrscheinlich rettet mich das alles davor einer zu werden…gut möglich!

14.9.11 12:08, kommentieren

Meine Sucht

Na meine Freunde,

wie geht es uns denn heute??? Ich bin Daniel* (* Name von der Redaktion geändert) und ich glaube ich habe ein Drogenproblem!!?? Ich bin ziemlich neu hier und kenne die Regeln zum Schreiben von Blogs nicht wirklich. Darf man hier überhaupt über Drogen sprechen? Und wenn dann nur kritisch oder wie oder was? Keine Ahnung! Aber ich denke mal, dass mich schon irgendwann und irgendwer darauf aufmerksam machen wird, wenn ich zu weit gehe…na spätestens, wenn mein Blog gelöscht wird, weiß ich wohl bescheid :-)
Ich bin eigentlich ein ganz normaler Typ. Ich habe Abitur gemacht und studiere zur Zeit an der Fachhochschule für Gesundheit in Gera. Ich war kein Musterschüler und ich schon gar kein Musterstudent. Ich lebe lieber in den Tag hinein und mache das, was nötig ist…nicht mehr und nicht weniger. Das gefällt meinen Eltern nicht so gut, weil sie meine Ausbildung ja schließlich bezahlen. Ich versuche gerade Physiotherapeut zu werden, was schweren ist als gedacht. Das Studium verläuft etwas schleppend, was wohl auch daran liegt, dass ich mich die meiste Zeit mehr oder weniger schleppend durch den Tag bewege, was wiederum wohl daran liegt, dass ich die meiste Zeit vom Tag unter Drogeneinfluss stehe! Aber keine Sorge…ich rauche nur Gras, also alles rein pflanzlich! Von dem ganzen Chemie-Mist halte ich überhaupt nichts und ich habe und werde, so was auch niemals anrühren!
Aber ich höre schon das Getuschel: Drogen? Gras? Kiffen? Das ist doch so 1990er! Vielleicht bin ich etwas hängengeblieben…schon möglich! Aber ich fühle mich nach jedem Joint echt locker und gut (ist wohl auch der Zweck von Drogen!) Ich komme auch mal ohne aus, aber dann macht der Tag nur halb so viel Spaß! Und wieso sollte man sich damit zufrieden geben???

1 Kommentar 5.9.11 15:03, kommentieren